In Ungarn und der Slowakei wurde kürzlich der Ausbruch der Maul- und Klauenseuche (MKS) gemeldet, was für die Landwirtschaft in der Region alarmierende Konsequenzen hat. Im Zuge dieser Entwicklungen fordert der Obmann der Freiheitlichen Bauernschaft Burgenland, Bundesrat Thomas Karacsony, sofortige Schutzmaßnahmen für heimische Betriebe.
„Die Gesundheit unserer Tiere und die Existenz unserer Landwirte müssen jetzt oberste Priorität haben. Es braucht umgehend vollständige Grenzkontrollen sowie den Einsatz von Seuchenteppichen an allen Grenzübergängen, um eine weitere Ausbreitung der Krankheit zu verhindern“, so Karacsony.
Darüber hinaus fordert der FPÖ-Politiker Unterstützung für tierhaltende Betriebe bei der Anschaffung von Desinfektionswannen, um die Hygienevorschriften strikt einhalten zu können und das Risiko einer Ansteckung zu minimieren.
„Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Einführung einer durchgehenden Herkunftskennzeichnung für heimische Lebensmittel. Dadurch könnten viele unnötige, grenzüberschreitende Transporte von lebenden Tieren und Fleisch verhindert werden“, betont Karacsony.
Die FPÖ setzt sich daher für rasche politische Maßnahmen ein, um die heimische Landwirtschaft vor den Folgen des MKS-Ausbruchs zu schützen und gleichzeitig die Qualität und Sicherheit von Lebensmitteln aus Österreich zu gewährleisten.