FPÖ-Bezirksparteiobmann in Oberwart und Landtagsabgeordneter Markus Wiesler äußert scharfe Kritik an den Plänen der rot-grünen Landesregierung, ein Pumpspeicherkraftwerk am Geschriebenstein zu errichten.
„Ein Pumpspeicherkraftwerk ist keine Energiequelle, sondern ein Energiespeicher. Die geologischen und topografischen Bedingungen am Geschriebenstein sind für ein solches Projekt ungeeignet. Zudem sind die potenziellen Umweltauswirkungen erheblich“, betont Wiesler.
Pumpspeicherkraftwerke erfordern massive Eingriffe in die Natur, einschließlich der Errichtung von Ober- und Unterbecken, was zu erheblichen Beeinträchtigungen des lokalen Ökosystems führen kann. Zudem verbrauchen sie mehr Energie zum Hochpumpen des Wassers, als sie später bei der Stromerzeugung zurückgewinnen, mit Wirkungsgraden zwischen 70 und 80 Prozent.
Wiesler fordert die Landesregierung auf, von diesen Plänen Abstand zu nehmen und stattdessen auf realistische und umweltverträgliche Energieprojekte zu setzen, die den spezifischen Gegebenheiten des Burgenlands gerecht werden.
„Es ist unerlässlich, dass wir eine nachhaltige Energiepolitik verfolgen, die sowohl wirtschaftliche als auch ökologische Aspekte berücksichtigt, ohne unsere wertvollen Naturräume zu gefährden“, so Wiesler abschließend.